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Sep 2011 30

Krise! Krise? Chance! Die dritte industrielle Revolution

Erschienen am 30. September 2011

Warum die Fahrt mit einem StadtRAD und das Interview mit Jeremy Rifkin auf Deutschlandradio Kultur die Fantasie der FRECHen & WUESTen überlaufen haben und die Zukunft in vielen bunten Bildern sehen lassen.

Der heutige Beitrag widmet sich der Frage, welche viele Menschen in diesen Tagen beschäftigt – mal kommt diese offen, mal etwas versteckter daher – nach dem Wohin, dem Sinn des eigenen Daseins, des eigenen Schaffens – oder – Was soll ich tun? Soll ich mich selbstständig machen? Soll ich Unternehmer werden in solch unsicheren Zeiten? Was möchte ich machen?

Wir, die FRECH & WUEST, sehen Krisen als Chance, als Chancen. Ohne das Thema esoterisch oder philosophisch anmuten lassen zu wollen, geht es im nachfolgendem Beitrag darum einen Ausblick zu wagen und Euch vielleicht den ein oder anderen Impuls zu geben, welche Chancen die zukünftige Wirtschaft für Euch bieten kann.

Die aktuelle Krise ist weitaus mehr, sie stellt nach unserer Ansicht einen grundlegenden Wandel oder Revolution dar. Die neue Welt, und wir lassen keinen Zweifel daran, dass wir diesen Wandel schaffen, wird eine Welt sein, in der die Rolle der Arbeit komplett neu definiert wird und unser Miteinander darauf gerichtet ist, GEMEINSAM voranzukommen und die Welt nachhaltig zu einem lebenswerten Ort für alle zu machen. Mehr zum Thema: Neue Arbeit, neue Kultur findet Ihr z.B. auf der Seite von Prof. Frithjof Bergmann, NANK.

Die Krise

Die Ursachen über die aktuelle Krise möchten wir an dieser Stelle nicht im Detail erörtern, sondern auf einen sehr guten Artikel mit dem Titel: “Wirtschaftskrise 2011 – Die Ursachen und der Ausblick”, welcher die Zusammenhänge zwischen Kondratieff und Staatsverschuldung zur aktuellen Situation darstellt und Ausblicke auf die weitere Entwicklung wagt. Wir möchten ein Zitat von Stefan Merath, erfolgreicher Autor und Unternehmercoach, als Einleitung in den heutigen Beitrag wählen, so schrieb er:

»Die nächsten Jahre werden spannend! Und wenn jemand die Macht hat, diese zu gestalten, dann Menschen, die ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen, die Menschen, die Verantwortung übernehmen, die Menschen, die gelernt haben, auch unter Risiko Entscheidungen zu treffen, die Menschen, die auch im schwärzesten Loch noch die Chancen sehen: Unternehmer!

Nun betreut die FRECH & WUEST als Ideenschmiede und Unternehmerberatung genau die Menschen die bereits Unternehmer sind oder eben Unternehmer sein wollen. Dabei gilt es neben der vielen bürokratischen Hürden vor allem immer wieder um die Frage: Was soll ich machen? Was wird auch langfristig als Geschäftskonzept funktionieren? Nun soll dieser Text nicht als Ersatz zur Entwicklung einer tragfähigen Geschäftsstrategie verstanden werden, sondern Impulse geben. Eine Geschäftsstrategie sollte jedoch nach dem EKS Prinzip von Wolfgang Mewes entwickelt werden. So richtet sich, vereinfacht ausgedrückt, die Dienstleistung, das eigene Produkt, die Geschäftsstrategie am größten Engpass aus. Diese Ausrichtung hat zur Folge, dass die Kunden-Nutzen-Maximierung  im Vordergrund steht und somit auch die Zukunft im Blick bleibt. Mehr dazu gern auch unter: http://www.wolfgangmewes.de/eks-die_strategie.htm

Die Chance

Nun aber zur Chance:

Bei jedem Mensch, ob nun Unternehmer oder Unternehmensgründer, geht es also immer um die Frage nach der richtigen Strategie, wo ist meine Zielgruppe und was ist deren größter Engpass. Die Basis bildet hierbei die Anfangsidee. Und genau darum geht es jetzt:

Das im Eingang erwähnte Interview auf Deutschlandradio Kultur mit Jeremy Rifkin wurde unter dem Titel “Eine dritte Revolution in Gang bringen.” geführt. Der Titel weist auf Rifkins Überzeugung und sein neues Buch: “Die dritte industrielle Revolution” hin. Der Untertitel zum Buch lautet, “Die Zukunft der Wirtschaft nach dem Atomzeitalter” und zeigt auf worum es im Interview geht, nämlich wie kann und sollte sich die Wirtschaft in Zukunft verhalten und welche Rolle spielen die beteiligten Parteien, die Menschen, dabei.

Klingt alles zu weit weg und nicht auf die Gründung oder aktuelle Unternehmenssituation übertragbar?

Die von Rifkin aufgezeigte Revolution wird auf fünf Säulen stehen und grob zusammengefasst die Bereiche der Energieerzeugung, -speicherung und das Energiemanagement sowie die Erstellung der Infrastruktur für Energieerzeugung und -verwaltung beinhalten. Und genau hier öffnen sich jede Menge neuer Möglichkeiten und Wege. Die Zukunft gehört dem gemeinsamen, vernetzten Schaffen. So müssen Häuser, Mini-Kraftwerke, gebaut werden, leistungsfähige Energiespeicher genauso wie ein kluges System zur Steuerung des Energiestroms. Und hier kommt das ebenfalls Eingangs erwähnte Hamburger StadtRAD ins Spiel. Neben der Energie spricht Rifkin von der dazugehörigen Logistik, wie z.B. dem zur Verfügung stellen der Energie und die Verknüpfung der Informations- und Energierevolution. Diese wird zur Folge haben, dass auch herkömmlliche Transportkonzepte überdacht werden müssen bzw. sich den neuen Gegebenheiten anpassen müssen.

Also let´s go ;)

Neue Konzepte müssen her...

Neue Konzepte müssen her...

Wie immer freuen wir uns über Feedback und Grüßen in die Ferne,

FRECH & WUEST

 

Diesen Artikel schrieb für Euch Euer Rocky Wüst. 

 

{lang: ‘de’}

 

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