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Okt 2011 10

Entrepreneurship Summit 2011 | Lass Deine Ideen wachsen!

Erschienen am 10. Oktober 2011

Am 29.10. und 30.10.2011 ist es wieder soweit. Der Entrepreneurship Summit in Berlin unter Leitung von Prof. Günter Faltin, Autor (Kopf schlägt Kapital) und erfolgreicher Entrepreneur, statt. Gleich zu Beginn möchten wir Euch mitteilen: TEILNEHMEN!

Lass Deine Ideen wachsen!

Wie bereits im letzten Jahr ist das Ziel der Veranstaltung Menschen zusammenzubringen, sich auszutauschen und den Geist, den Gedanken des Entreprenerships wachsen zu lassen!
Es gibt einige Neuerungen in diesem Jahr. Die FRECH & WUEST war im letzten Jahr mit insgesamt 25 Teilnehmern und einem eigenen Stand vor Ort, das einhellige Feedback war: Toll! Inspirierend! Überwältigend! und zu wenig Zeit, zu viele spannende Vorträge parallel. Auf der abendlichen Heimfahrt waren alle total glücklich und auch geschafft. Dies schien nicht nur uns so zu gehen, sondern auch einigen anderen, umso erfreulicher ist es, dass der Summit in diesem Jahr auf zwei Tage verteilt ist! Das Programm hält auch in diesem Jahr jede Menge spannende Redner und Entrepreneure bereit. So sind bei Vorträgen, Impulsgruppen und Podiusmdiskussionen z.B. Lars Hinrichs, Gründer des Businessnetzwerkes XING; Tim Ferris, Autor vom Buch “Die 4-Stunden-Woche“; Rafael Kugel, Gründer der ratiodrink; Stefan Merath, Autor (aktuelles Buch: “Die Kunst seine Kunden zu lieben” und Unternehmercoach; Prof. Günter Faltin natürlich und viele, viele, viele andere auch. Das Programm haben wir Euch hier verlinkt: Programm Entrepreneurship Summit 2011 und natürlich auch die:

ANMEDLUNG

Wir empfehlen die Teilnahme uneingeschränkt, denn neben dem fachlichen Inputs in Form von Vorträgen, steht die Veranstaltung selbstverständlich unter dem Gedanken des Austausch und der Vernetzung! Man hat nicht oft die Möglichkeit solch spannenden Unternehmern, Gründern und Persönlichkeiten zu begegnen und direkt Fragen beantwortet zu bekommen, sich Impulse geben zu lassen oder diese zu geben. Denn eines spürt man überall auf dem Summit, den Wunsch, gemeinsam etwas zu schaffen, zu verändern, zum Wachsen zu bringen.

“Gründen mit Komponenten”

Wir haben bereits in verschiedenen Blogbeiträgen und Videos auf die Idee des Gründen mit Komponenten hingewiesen und legen jedem Existenzgründer diese Herangehendweise nahe, um sich mit dem tragfähigem Geschäftskonzept zu beschäftigen und nicht mit einem Businessplan, der im besten Fall einer Behörde dient, nicht jedoch als Fahrplan für den nachhaltigen Aufbau einer Unternehmung. Auch hier hat Prof. Faltin in diesem Jahr eine tolle Möglichkeit geschaffen sich mit dem Thema im Vorfeld auseinander zu setzen oder einfach nur das Wissen aufzufrischen. So können unter dem dem Link: <”3 Kapitel aus dem Buch “Kopf schlägt Kapitall”> gehört werden, kostenfrei!

Mit Komponenten zum Erfolg!

Das Thema Komponenten ist hochaktuell und wird es auch bleiben, denn die Gesellschaft und somit auch die Wirtschaft befindet sich im Wandel. Wir brauchen Menschen und Unternehmer, die vernetzt denken und arbeiten. Ein modernes, hoch arbeitsteiliges Wirtschaftssystem stellt Vieles zur Verfügung, was man als Komponenten nutzen kann. Aus dem Baukasten, der uns zur Verfügung steht, und der täglich an Bauteilen und Varianten noch zunimmt, gilt es, neue Kombinationen oder effizientere Abläufe zu finden.

In einem solchen Modell besteht die Aufgabe der Gründer darin, sich:

1. ein Konzept auszudenken

2. die Partner zu finden und

3. das Zusammenspiel der Komponenten zu koordinieren und zu kontrollieren.

Die Gefahr, den Gründer mit einer Vielzahl von Anforderungen – etwa betriebswirtschaftlicher, rechtlicher, organisatorischer Art – zu überfordern, wird dadurch entscheidend geringer.

Der Gedanke des Gründens aus Komponenten baut auf der in angelsächsischen Ländern zu beobachtenden Tendenz auf, unternehmerisches Handeln unter zwei verschiedenen Aspekten, nämlich Entrepreneurship (Wie kommt das Neue in den Markt?) und Business Administration (Wie organisiere und verwalte ich ein Unternehmen?) zu betrachten. Heute sind beide Aufgaben derart umfangreich geworden, dass sie nur noch schwer von Gründern gleichzeitig zu erfüllen sind.

Die RatioDrink AG ist ein gutes Beispiel dafür, wie ein solches Modell konkret in der Praxis aussieht:

Apfelsaftkonzentrat wird vom Hersteller bezogen und in einem Abfüllbetrieb in eine Drei-Liter-Bag-in-Box-Vorratspackung gebracht. Aufträge nimmt ein Büro-Dienstleister entgegen; das gesamte Rechnungswesen wird von einem Anbieter für Warenwirtschaftssysteme übernommen. Auch der Versand ist ausgelagert. Die hier genannten Komponenten werden von professionellen Betrieben oder Dienstleistern wahrgenommen.

Die Gründer von Skype, des Telefonanbieters über Internet, führten dieses Prinzip im Hightech-Bereich vor. Skype benutzt eine schon seit Jahren bekannte Standardtechnologie, macht damit den Telekomkonzernen Konkurrenz, und das zu Preisen, die weit unter denen der Konzerne liegen. Die entscheidende Innovation des Unternehmens lag nicht in der Eigenentwicklung eines Produkts, sondern in der bedienungsfreundlichen Ausarbeitung und der Verbesserung von Schnittstellen. Gemessen mit dem Maßstab technologischer Neuentwicklung ist das eine relativ geringe Leistung – aber mit erstaunlichem wirtschaftlichem Ergebnis

Das Komponentenmodell hat entscheidende Vorteile. Es ist bekannt – und in der wissenschaftlichen Literatur beschrieben –, dass junge Unternehmen nach der Gründung mehrere typische Phasen wachsender Komplexität durchlaufen, in denen sie in Krisen geraten und nicht selten scheitern. Mittels Komponenten verringern sich die Gründungsrisiken wesentlich, denn der Gründer greift mit ihnen auf etablierte, routinierte Einheiten zu, die bereits mit großen, effizienten Betriebsgrößen und hoher Professionalität arbeiten. Auch profitiert er von deren Wissen.

Das eigene Unternehmen kann wachsen, aber der vom Gründer selbst betriebene Kern bleibt klein – und damit überschaubar und bewältigbar. Darüber hinaus hat dies für den Gründer den wesentlichen Vorteil, dass er sich auf das Geschäftsmodell und seine Weiterentwicklung konzentrieren kann, statt sich im Tagesgeschäft der Unternehmensverwaltung – der Business Administration – aufzureiben.

Das Einsetzen von Komponenten verändert das Problem der „Umsetzung“ des Geschäftskonzepts radikal – und zwar quantitativ wie qualitativ. In den Komponenten ist die Umsetzung professionell delegiert. „Umsetzung“ reduziert sich auf die Kombination von Komponenten. Dies erhöht die (bisher geringen) Überlebenswahrscheinlichkeiten von Neugründungen ganz erheblich.

Die Vorteile des Komponentenmodells sind enorm.

Statt zum überarbeiteten Selbständigen zu werden, ermöglicht es dem Gründer, in Konkurrenz zu treten mit seinen markterfahrenen Mitanbietern.
Es sind fast keine Investitionen erforderlich; damit entfällt die aufwändige Suche nach Kapitalgebern. Variable Kosten treten nur auf, wenn auch wirklich Bestellungen eingehen. Finanzierungsaufwand und Risiken reduzieren sich erheblich.
Im Vergleich zu den konventionellen Formen können Gründungen rascher, einfacher und professioneller erfolgen.
Auch die Unerfahrenheit vieler Gründer wird durch professionell geführte Komponenten aufgefangen.
Natürlich bleibt betriebswirtschaftliches Denken und Handeln notwendig, aber vieles davon wird durch die in den Komponenten eingebettete Professionalität der Dienstleister übernommen. (Auszüge aus: Kopf schlägt Kapital, Hanser Verlag 2010)

Wir hatten die Möglichkeit im letzten Jahr Teil der Impulsgruppe zu sein, mit der Rechnungskomponente, hier ein Auszug aus der Impulsgruppe:

 

Beste Grüße,

FRECH & WUEST

Teile des Textes sind unverändert von der Seite http://www.entrepreneurship.de übernommen worden.

 

{lang: ‘de’}

 

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