Das Gute und die Bösen – brand eins Artikel
Gut und Schlecht – das lernten wir schon in der Kinderstube – ist unserer Einteilung und Bewertung der Welt. Viele Menschen sehen die Wirtschaft als potenziell schlecht an, auch wenn sie davon profitieren. Für uns alle gilt: Soziale Entwurzelung durch Niedriglöhne, Desinformation durch Werbung und Propagandamaschinerie, ein Leben für den Beruf, anstatt für die Familie findet statt. Ein Leben außerhalb von Profit und Unmoral ist kaum mehr möglich.
Stimmt das alles? Ist die Schwarz-Weiß-Malerei der Einteilung in Gut und Böse zu irgendetwas nütze, außer der eigenen Entziehung von Verantwortung? Bringt der Kapitalismus nicht vielmehr auch unübersehbare Vorteile mit sich?Der brand eins Artikel “Die Guten und die Bösen” stellt sich diesen Fragen und zeigt uns auf, wie nicht nur die “bösen” multinationalen Konzerne versuchen, ihr Image durch Greenwashing aufzupolieren und damit unangenehmen Fragen auszuweichen. Sondern auch, wie wir selbst mit Ethik und Moral im wirtschaftlichen Leben umgehen.
Privates ist politisch. Zudem zeigt uns der brand eins Artikel, wie einfach es sich einige Menschen, besonders aus dem Bildungsbürgertum, machen. Antikapitalistisch ist man ja ganz selbstverständlich, oder? Gegen den Krieg, gegen Materialismus, gegen steigende Mieten, gegen Amerika ja sowieso. Ist das richtig und nicht den wahren Fragen ausweichend? Sind alle Unternehmer auf der bösen Seite und Raubtiere?
Das Gute und die Bösen
Kapitalismus böse? Markt schlecht? Welt sowieso? Und selber? Alles gut?
Warum Wirtschaft und Ethik zusammengehören.
Ist das Hirn zu kurz gekommen, wird sehr gern Moral genommen.
Wiglaf Droste
1. Böser Schweinekapitalismus
Niemand kann hellsehen. Aber es gibt so etwas wie sichere Prognosen. Dazu gehört die Antwort, die die Bürger reicher westlicher Staaten heute auf die folgende Frage geben: Wie werden unsere Urenkel uns und die Welt, in der wir leben, sehen?
…weiterlesen - aus brandeins 09/2011 – Schwerpunkt: Gut & Böse, Autor: Wolf Lotter
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